
André Derain : le phare de Collioure, 1905 - Frankreich
Gemeinsam entwickeln sie eine neue Stilrichtung: den Fauvismus. Er verkörpert die Suche der Künstler, ihr Empfinden und ihre spontanen Gefühle malerisch umzusetzen. Dazu verwenden sie ungebrochene, leuchtende Farben nebeneinander, wobei ihre besondere Vorliebe den Komplementärfarben gilt.
Von den Farben und dem Licht der katalanischen Stadt inspiriert, entstehen dort zahlreiche Werke: mit dem Glockenturm, dem Schloss, den zum Trocknen aufgehängten Fischernetzen, den Frauen, die die Netze flicken und ... den Fenstern.
Ein Aufenthalt in Collioure wird zu einem Muss für zahlreiche Künstler, unter ihnen auch Raoul Dufy, der die Schönheit des Hafens großartig in Szene setzt. Während ihrer Zeit in Collioure begegnen Henri Matisse und André Derain zahlreichen Künstlern des französischen Südens, Louis Bausil, Louis Codet, Henry de Monfreid, Etienne Terrus, Aristide Maillol, Gustave Fayet, François-Xavier Fabre. Diese gewähren den beiden jungen Wilden Einlass in ihre kleine Künstlergemeinde, die von der Denkweise ihres Vorbilds Paul Gauguin beeinflusst ist.
Heute kann man ihre Spuren auf dem "Chemin du Fauvisme" verfolgen, einem Parcours mit 20 Reproduktionen, genau an der Stelle aufgestellt, an der die Gemälde entstanden.
Collioure Fremdenverkehrsbüro
Tel: 33 (0)4 68 82 15 47