
Nîmes - Gard Frankreich
Sie hat die Geschichte Europas intensiv erlebt. Und auch wenn ihre Einflüsse und ihre Widersprüche zahlreich sind, ihre Persönlichkeit ist einzigartig. Als „Stadt der sieben Hügel“, ist Nîmes – zugleich römisch, mittelalterlich und modern – eine Stadt der Baumeister. Davon zeugen die sich gegenüberliegenden Maison Carrée und das Carré d'Art, römische Steine, die sich auf Glas widerspiegeln. Im Lauf der Jahrhunderte haben Generationen von Nîmois ihre Stadt nach ihrer Vorstellung geformt. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Auf der römischen Prägung basierend, hat sich Nîmes eine außergewöhnliche Geschichte und Persönlichkeit geschaffen.
Ein reiches historisches Erbe
Kaiser Augustus, kultiviert und Liebhaber der Künste, bedachte Nîmes äußerst freigebig. Zweitausend Jahre später bewahrt Nîmes noch immer zahlreiche Zeugnisse der römischen Pracht: das Maison Carrée – den einzigen vollständig erhaltenen antiken Tempel der Welt – sowie das Amphitheater von Nîmes – das besterhaltene aus der Römerzeit – und der Aquädukt Pont du Gard. Der Park Jardins de la Fontaine, der im 18. Jahrhundert auf einer antiken Stätte rund um eine Quelle angelegt wurden und zu welchem der Tour Magne und der Tempel der Diana gehören, zählt zu den ersten öffentlichen Anlagen Europas.
Mediterrane Lebensart
Vor diesem Hintergrund kultiviert Nîmes – die Mediterrane – die Kunst des guten Lebens. Beim geringsten Sonnenstrahl – die Sonne scheint hier an 300 Tagen im Jahr – füllen sich die Terrassen, die Unterhaltungen werden lebhaft, die Stadt jubiliert. Und von den Markthallen bis zu den Arenen, vom Park Jardins de la Fontaine bis zu den verschwiegenen Höfen der Stadthäuser ist alles – egal zu welcher Zeit – von diesem Geist der Geselligkeit durchdrungen. Nîmes, das bedeutet auch die Leidenschaft der Traditionen der Camargue: Stierlauf, Encierro, Abrivado – so viele festliche Momente, zu denen der Überschwang der Jugend der Feurigkeit der Stiere gegenübertritt.
Gastronomie
Nîmes ist ein Paradies für Gourmets. Die Küche der Region ist bekannt für die Spezialität Brandade ein Gericht aus Salzdorsch mit Olivenöl. Der Dorsch wird in einem Mörser zerstoßen, dann erhält das Gericht durch Zugabe von Olivenöl und Kräutern aus dem Garrigue seine geschmackliche Note. Es wird mit gekochten Kartoffeln oder Kroketten serviert.
Sehenswertes
Die Kathedrale Notre-Dame-et-Saint-Castor - Das Carré d’Art, Museum für zeitgenössische Kunst - Das archäologische Museum - Das Museum für Naturgeschichte - Das Museum der Schönen Künste - Das Museum des Alten Nîmes - Das Planetarium Mont Duplan
INFORMATIONEN
Fremdenverkehrsbüro Tel.: + 33 (0)4 66 58 38 00 Website