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Narbonne

Ursprünglich Hauptstadt von Gallia Narbonensis, dann Residenz der Westgoten und Bischofssitz, zeigt die von der Sonne verwöhnte Stadt Narbonne heute dem Besucher das wache und lebhafte Gesicht einer typisch mediterranen Stadt, eines Zentrums des Weinbaus und der Kommunikation.

Aude

Narbonne Südfrankreich Narbonne Südfrankreich

Die Museen der Stadt beherbergen seltene Stücke, insbesondere römische Malereien. Die schattigen Boulevards, der Kanal oder die Ufer der Robine bieten angenehme Spaziermöglichkeiten.

Die Spuren der Römer

Narbonne hat in seinem Zentrum ein Stück einer römischen Straße erhalten, das 1997 bei der Neugestaltung des Rathausplatzes wiederentdeckt wurde. Es handelt sich um die berühmte Via Domitia, die seit dem 2. Jahrhundert v. Chr Italien mit Spanien verbindet. Ein weiteres Relikt aus jener Zeit ist das Horreum, eine Reihe unterirdischer Gänge, die als Warenlager gedient haben.

Das Mittelalter

Der Palast der Erzbischöfe (Palais des Archevêques), bestehend aus dem alten Palast aus dem 7. Jahrhundert und dem neuen aus dem 14. Jahrhundert, besitzt einen prächtigen Innenhof, der von der Kathedrale und zwei Wohngebäuden begrenzt wird. Die Gebäude des neuen Palastes sind um einen Hof herum angeordnet, der von einem mächtigen Turm überragt wird. Die Basilika Saint Paul, errichtet im Jahre 1229 und zweitgrößte Kirche der Stadt, ist ein Hauptelement ihres historischen Erbes. Besonders bemerkenswert ist der berühmte Frosch im Weihwasserbecken, um den sich zahlreiche Legenden ranken. Die Kathedrale Saint Just et Saint Pasteur, mit deren Bau im Jahre 1272 auf Veranlassung von Papst Clemens IV. begonnen wurde, wurde nie völlig fertig gestellt. Nur ihr 40 Meter hoher Chor wurde in reinster gotischer Tradition errichtet.

Sehenswertes:

- Der eindrucksvolle Rathausplatz mit herrlichen Fassaden, Gebäuden und Gebäudeteilen, die den Erzbischofspalst und die die großartige (Rumpf-) Basilika bilden. - Der erzbischöfliche Palast: archäologisches Museum; das Kunst-und Geschichtsmuseum in den ehemaligen Gemächern der Erzbischöfe beherbergt Sammlungen französischer, flämischer, italienischer Malereien aus dem 16. bis 19. Jh. - Die Kirche Saint Sébastien (15. Jh.) - Das Geburtshaus des berühmten frz. Chansoniers Charles Trénet; - Die Markthallen (1900), einer der schönsten Märkte Frankreichs.

Empfehlungen für Ihren Aufenthalt

Das Minervois mit seinen Weinbergen liegt oberhalb des tiefen Tals der Aude und des Canal du Midi, nördlich von Lézignan-Corbières und Narbonne. In Richtung Süden liegen die Binnenseen Étang de Bages, Étang de Sigean, Étang de l’Ayraolle, Étang des Salins und Étang de Lapalme, an der Küste verstreut zwischen Les Cabanes de Fleury und Leucate-Plage.

INFORMATIONEN
Fremdenverkehrsbüro Tel.: + 33 (0)4 68 65 15 60 Website

Hotels Narbonne

Campingplätze Narbonne



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